Diese Seite beschäftig sich hauptsächlich mit dem Karlsruher Rettungshubschrauber Christoph 43, der am St. Vincentius Krankenhaus stationiert ist, aber auch mit andere DRF Standorten in Baden-Württemberg oder größeren Luftrettungsevents.
Geschichte
Luftrettungszentrum Karlsruhe
Als bundesweit drittes Luftrettungszentrum (LRZ) gründete 1975 die DRF das LRZ in Karlsruhe, das in Zusammenarbeit mit dem DRK Karlsruhe und den Notärzten der St. Vincentius Krankenhäuser betrieben wird.
Die nächsten Luftrettungszentren der DRF im weiteren Umland sind in Freiburg, Villingen-Schwenningen, Leonberg, Stuttgart und Mannheim.
Christoph 43
Von 7:00 Uhr bis Sonnenuntergang steht der Karlsruher Rettungshubschrauber Christoph 43 – so auch sein Funkrufname – zum Einsatz an den St. Vincentius-Kliniken bereit.
Das Einsatzgebiet deckt einen Umkreis von 50 Kilometern ab, der innerhalb von 15 Minuten erreicht werden kann. Angefordert wird der Hubschrauber von den Leitstellen in Karlsruhe, Landau, Heidelberg, Heilbronn, Pforzheim und Bühl, in Einzelfällen auch von den Leitstellen Ortenau, Ludwigshafen und Ludwigsburg. Trotz der Nähe zu Frankreich wird der Hubschrauber nicht grenzüberschreitend angefordert.
Der vorwiegend als schneller Notarztzubringer eingesetzte Hubschrauber ist vom Typ Ec135, welcher die Bo105 im April 2007 abgelöst hatte. Laut der europäischen Luftfahrtsgesetzgebeung mussten alle Bo105 bis zum Jahre 2009 ausgemustert werden. Vorteile gegenüber der Bo105 sind unter Anderem die geringen Wartungskosten, mehr Leistung sowie mehr Platz im Innenraum was für eine bessere Versorgung des Patienten während dem Fluge dient.
Die alte BO 105 Die neue EC 135
Geschichte
17. September 1975: Das LRZ Karlsruhe wird gegründet.
20. Mai 2005: Christoph 43 fliegt seinen 31.000. Einsatz seit der Stationierung.
10. September 2005: Das LRZ Karlsruhe feiert sein 30-jähriges Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür.
31. Dezember 2005: Christoph 43 fliegt 1.335 Einsätze in 2005.
Juni 2007: Christoph 43 wird ausgetauscht, das neue Modell ist vom Typ EC 135 (nötig aufgrund der europäischen Luftfahrtgesetzgebung) und löst das Modell BO 105 ab.